Kollegiale Gruppensupervision

5-teilige Veranstaltung für Personen mit formalen oder informellen Leitungsrollen

Start: 04. März 2026
10.00 bis 13.00 Uhr
Die vier weiteren Termine (Mai / Juli / September / November) werden gemeinsam abgestimmt.
Pöge-Haus
(barrierefrei, Details hier)
Hedwigstr. 20, 04315 Leipzig 

Leitung zu sein heißt oft: viel Verantwortung tragen, Orientierung geben und dabei selbst kaum Raum für die eigenen Fragen haben. Zwischen einem vollen Schreibtisch, Teamkonflikten und einer unsicheren und bedrohlichen politischen Entwicklung bleibt wenig Platz, das eigene Handeln und die eigene Rolle zu reflektieren. Vielleicht merkst du, dass Erwartungen an dich herangetragen werden, die nicht klar verhandelt sind – oder dass du Konflikte im Team auffängst, ohne dafür einen guten Rahmen zu haben. In dieser Supervisionsgruppe triffst du auf andere Personen mit Leitungsverantwortung, die ähnliche Spannungsfelder kennen und Lust haben, gemeinsam hinzuschauen.

Für wen?
Mitarbeitende mit formaler oder informeller Leitungsverantwortung aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Initiativen, öffentlichen Institutionen, sozialen Einrichtungen und gemeinwohlorientierten Unternehmen.
Themen
Konflikte und Spannungen im Team; Belastung durch äußeren Druck; Unklare Rollen und Verantwortlichkeiten; Wunsch nach regelmäßiger Reflexion von Entwicklungsprozessen; kollegialer Austausch, Rückblicke
Ziele
Klarheit über die eigene Leitungsrolle, eigene Grenzen besser wahrnehmen, Stärkung des Vertrauens in die eigene Rolle, Reflexion der Teamprozesse, wirkende Dynamiken verstehen, strukturelle Themen erkennen, Konfliktthemen erforschen und bearbeiten, konstruktive Veränderungen anstoßen
Umfang
5 Termine à 3 h
Veranstaltungort
Pöge-Haus
(barrierefrei, Details hier)
Hedwigstr. 20, 04315 Leipzig 
Teilnahmebeitrag
90 Euro/pro Termin
Seminarssprache
Die Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben, sagt uns gern Bescheid.
Trainer*in
Lena Spiecker
Anmeldung
Bis zum 27.02.2026 über unser Kontaktformular

In einer festen Gruppe von maximal sechs Personen arbeiten wir alle zwei Monate drei Stunden lang an konkreten Fällen aus eurem Arbeitsalltag. Konfliktberaterin und Supervisorin Lena Spiecker begleitet den Prozess mit klarer Struktur, fachlichen Impulsen zu Teamdynamik und Konfliktmustern sowie Methoden zur Reflexion eigener Anteile und Handlungsmöglichkeiten. Dabei geht es nicht um Bewertung oder schnelle Lösungen, sondern darum, Situationen in ihrer Komplexität wahrzunehmen. Spannungen und Unsicherheiten begreifen wir dabei als Hinweise darauf, dass etwas in Bewegung kommen möchte und als Anstoß für Verännderungen.

Ziel ist es, mehr Klarheit über die eigene Leitungsrolle zu gewinnen und die eigenen Grenzen besser wahrzunehmen. Der fachliche und emotionale Austausch auf kollegialer Ebene stärkt das Vertrauen in die eigene Rolle und entlastet spürbar.