Überlastungssysteme – wie wir sie erkennen und umgestalten

2. Oktober 2026
10.00 bis 16.30 Uhr
Leipzig
Seminarraum wird noch bekannt gegeben

Viele kennen das Gefühl, wenn einem die eigenen Aufgaben langsam über den Kopf wachsen: Die Dringlichkeit im Job oder im Ehrenamt steigt, gleichzeitig wollen Familie, Freund*innen oder Gemeinschaft Raum. Was uns eigentlich erfüllt und antreibt, kann so Schritt für Schritt zur Überlastung werden – wie lässt sich dem vorbeugen?

Zielgruppe
Das Training richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, die neue Strategien und Impulse für den konstruktiven Umgang mit Überlastung und Druck kennenlernen möchten
Seminarssprache
Die Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben, sagt uns gern Bescheid.
Trainer*innen
Lukas Perka und Lena Spiecker
Teilnahmebeitrag
60 Euro (regulär / Organisationen)
35 Euro (ermäßigt / nach Selbsteinschätzung)
Wir möchten allen eine Teilnahme ermöglichen – bitte prüft, welcher Betrag für Euch möglich ist und sprecht uns an bei finanziellen Hürden.
Verpflegung
Gemeinsame vegane Mittagsverpflegung vor Ort möglich (optional)
Anmeldung
Über unser Kontaktformular

Bei Überlastung wirken oft mehrere Ebenen zusammen: innere Antreiber und hohe eigene Ideale, ebenso wie unausgesprochene Erwartungen im Umfeld und strukturelle Bedingungen in Teams und Organisationen. So entstehen Dynamiken, die dazu führen, dass wir nicht nur einmalig, sondern systematisch über unsere eigenen Grenzen gehen.

In diesem Workshop nehmen wir diese Zusammenhänge in den Blick. Wir schauen darauf, welche unserer eigenen inneren Überzeugungen dazu beitragen, dass wir in solche Systeme geraten – und was wir uns davon erhoffen. Außerdem blicken wir auf die Strukturen, in denen wir arbeiten und leben: Wo verstärken diese den Druck und wo gibt es Spielräume für Veränderung? Wir gehen der Frage nach, wie wir Strukturen und Beziehungen so zu gestalten können, dass wir uns in unser Arbeit wirksam erleben und zugleich unsere Grenzen wahren.

Anhand eurer Fallbeispiele entwickeln wir Handlungsoptionen für Formen resilienter Zusammenarbeit. Im Workshop arbeiten wir zu diesen Themen vornehmlich mit Modellen und erfahrungsorientierten Methoden aus dem ATCC-Ansatz. Mehr über unseren Arbeitsansatz könnt ihr außerdem hier erfahren!

Die Veranstaltung ist Auftakt einer 6-teiligen Seminarreihe innerhalb des Projektes „Konflikte lokal bearbeiten, demokratische Werte stärken“ in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie.