Workshop: Konfliktkultur entwickeln
Viele Engagierte in der Zivilgesellschaft erleben in ihrer Arbeit dauerhaft ein Gefühl starker Dringlichkeit: wir müssen jetzt handeln, uns organisieren, reagieren. Häufig führt dieser dauerhafte Krisenmodus dazu, dass vieles auf der Strecke bleibt: Konflikte bleiben unausgesprochen, Menschen ziehen sich erschöpft zurück und trotz großen Einsatzes entsteht das Gefühl, wenig zu bewirken. Irgendwann steht die Frage im Raum: Warum tue ich mir das eigentlich an?
Diese Dynamiken sind kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck einer Arbeitskultur, die viele von uns geprägt hat. Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Spannung zwischen Aufgaben- und Beziehungsorientierung und fragen, wie ein konstruktiver Umgang damit aussehen kann. Die Veranstaltung ist Teil der Workshopreihe Gestärkt durch die Krise in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.
