Konfliktkultur entwickeln

Wege zu konfliktfähigeren Arbeitsweisen

17. September 2026
10.00 bis 16.30 Uhr
Pöge–Haus (barrierarm, Infos hier!)
Hedwigstr. 20, 04315 Leipzig
Teil der Workshopreihe Gestärkt durch die Krise in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V.!

Viele Engagierte in der Zivilgesellschaft erleben in ihrer Arbeit dauerhaft ein Gefühl starker Dringlichkeit: wir müssen jetzt handeln, uns organisieren, reagieren. Häufig führt dieser dauerhafte Krisenmodus dazu, dass vieles auf der Strecke bleibt: Konflikte bleiben unausgesprochen, Menschen ziehen sich erschöpft zurück und trotz großen Einsatzes entsteht das Gefühl, wenig zu bewirken. Irgendwann steht die Frage im Raum: Warum tue ich mir das eigentlich an?

Zielgruppe
Das Training richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche aus den Feldern Stadtteilarbeit, Soziokultur, Integrations-, Bildungs- und Begegnungsarbeit
Seminarssprache
Die Arbeitssprache ist Deutsch. Sollte es diesbezüglich Hürden geben, sagt uns gern Bescheid.
Trainer*innen
Lukas Perka und Lena Spiecker
Teilnahmebeitrag
60 Euro (regulär / Organisationen)
35 Euro (ermäßigt / nach Selbsteinschätzung)
Wir möchten allen eine Teilnahme ermöglichen – bitte prüft, welcher Betrag für Euch möglich ist und sprecht uns an bei finanziellen Hürden.
Verpflegung
Gemeinsame vegane Mittagsverpflegung vor Ort möglich (optional)
Anmeldung
Per E-Mail an workshopbuffet@konfliktpotential.org

Diese Dynamiken sind kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck einer Arbeitskultur, die viele von uns geprägt hat. Im Workshop beschäftigen wir uns mit der Spannung zwischen Aufgaben- und Beziehungsorientierung und fragen, wie ein konstruktiver Umgang damit aussehen kann. Denn zivilgesellschaftliche Arbeit braucht beides: Klarheit über Ziele und Zuständigkeiten – und zugleich Vertrauen, tragfähige Beziehungen und die Fähigkeit, Konflikte produktiv auszutragen. Gemeinsam arbeiten wir an konkreten Konflikten und festgefahrenen Situationen aus eurem Arbeitsalltag. Ihr erhaltet neue Perspektiven auf Ursachen von Konflikten, Erschöpfung und Wirkungskrisen und entwickelt Ansatzpunkte für strukturelle Veränderungen in euren Projekten. Wir arbeiten mit Impulsen aus dem ATCC-Ansatz zur Konfliktbearbeitung, wahrnehmungs- und erfahrungsorientierten Methoden sowie euren konkreten Fallbeispielen.

Mehr über unseren Arbeitsansatz könnt ihr außerdem hier erfahren!

Die Veranstaltung ist Teil der 6-teiligen Workshopreihe „Gestärkt durch die Krise“ in Kooperation mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie!